Dezernatsleitende Anwälte

Lichtinghagen/Handels- und Gesellschaftsrecht

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Rechtsanwalt Diplom-Volkswirt
Ulrich Lichtinghagen
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Fachanwalt für Steuerrecht

Standortleiter Köln

Rechtsanwalt Lichtinghagen studierte Jura in Köln, Bonn und Lausanne (CH), sowie Volks- wirtschaftslehre in Bonn und Lausanne. Mit beiden Abschlüssen gehört er zur überschaubaren Zahl jener Fachanwälte, deren Erfahrungsschatz gleichermaßen im Recht wie der Ökonomie fußt. Eine Maßgabe, die für seinen gesamten Lebensweg prägend ist, der ihn über eine bekannte Steuerrechtskanzlei in Bonn-Bad Godesberg, die Leitung der Stabstelle Steuern einer überregional tätigen Wirtschaftsprüferkanzlei bis hin zur Konzeptionierung und Gründung eigener Unternehmen führte. Mit Dispens der RA-Kammer Köln ist er auch heute noch zugleich GmbH-GF im Immobilienträgerbereich. Wirtschaftrechtlicher Ratschluss ergeht beim ihm also nicht in Form tastend-abstrakter Erwägung.

Rechtsanwalt Lichtinghagen ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften ebenso wie Referent vielfältiger Vorträge. Er beschränkt sich dabei nicht auf die Wiedergabe dessen, was Rechts- oder allgemeiner Beratungsstand ist, sondern unterbreitet zumeist eigenständige, praxisbezogene Lösungs- und Gestaltungsansätze, die Widerhall, Anerkennung und ausdrückliche Bezugnahme in der Fachwelt, Literatur und Rechtsprechung finden.

So RA Lichtinghagen Ihren Fall übernehmen sollte, begleitet oder vertritt er Sie in/bei

  • Vertragsverhandlungen und -gestaltungen,
  • Gesellschafterversammlungen/auseinander- setzungen,
  • gerichtlichen Streitverfahren,

jeglicher wirtschaftsrechtlicher Art.

Gerade in festgefahrenen Situationen vermag er es, die – meist überraschend wenigen - wirklich relevanten Aspekte auch komplexer wirtschaftlicher Sachverhalte pointiert zu erfassen und praktikabeler Lösung zuführen.

Publikationen (Auszüge):

  • Betriebsaufspaltung und umsatzsteuerliche Organschaft bei Gewerbeimmobilien, GmbH-Chef 05/2011, 204 ff.
  • Die GmbH als Immobilienträgergesellschaft, Teil 2. einer Beitragsreihe zu den steuerlichen Rahmenbedingungen vermögensverwaltender GmbHs, GmbH-Steuerpraxis 5/2011 v. 01.04.2011, S. 24-30.
  • Wertpapier/Aktienanlage vermittels einer vermögensverwaltenden GmbH, Teil 1. einer Beitragsreihe zu den steuerlichen Rahmenbedingungen vermögensverwaltender GmbHs, GmbH-Steuerpraxis 2/2011 v. 02.02.2011, S. 33-39.
  • Vermögensbildung vermittels einer sog. Spardosen-GmbH, GmbH-Chef 4/2010 v. 02.04.2010, S. 16 f. Umsatzsteuerpflicht von Geschäftsführerleistungen - Vorteile, Nachteile, Gestaltbarkeit, GmbH-Chef 04/2009 v. 04.04.2009, S. 30.
  • Die GmbH-Anteilsübertragung gegen Gewährung einer Versorgungsleistung als Modell der Unternehmensnachfolge, GmbH-Chef 03/2009 v. 02.03.2009, S. 20 f.
  • Chancen und Risiken der tatsächlichen Verständigung im Rahmen der Betriebsprüfung, Anmerkungen zum BMF-Schreiben vom 30.07.2008 und zum BFH-Urteil vom 08.10.2008, StuB (Steuern und Bilanzen) 02/2009 v. 23.01.2009, S. 63-68
  • Finanzverwaltung: Wie verlässlich ist die verbindliche Auskunft neuer Form? Bindungswirkung des § 89 Abs. 2 AO nach Einführung der StAuskV und AEAO-Erlass 2008; StuB (Steuern und Bilanzen) 19/2008 v. 10.10.2008, 753-759 (mit RAin Andrea Verpoorten)
  • Der Nutzungsvorteil im Rahmen der Betriebs- aufspaltung, StuB (Steuern und Bilanzen) 22/2007 v. 23.11.2007, 857-862 (mit WP/StB Andreas Stamm)
  • Automatisierter Abruf von Konten- informationen, Anmerkung zum BVerfG-Beschluss v. 13.6.2007; WuB (Wirtschafts- und Bankrecht) 2008 I L 1. § 24c KWG 1.08 (mit RA Dr. Marcus Geschwandtner)
  • Die umsatzsteuerliche Behandlung von Wettbewerbsverboten im Rahmen einer Geschäftsveräußerung nach § 1 Abs. 1a UStG StuB 20/2007 v. 26.10.2007, 765-770
  • Steuergestaltung zwischen Missbrauchs- verdacht und Anzeigepflicht? - Der Entwurfsstand der §§ 42, 138a, 379a AO-E nach dem Bundesratsbeschluss vom 21.9.2007 zum JStG2008 - StuB 19/2007, 12. 10.2007, S. 734-739 (mit RAin Andrea Verpoorten)
  • Automatisierter Kontenabruf - Verfassungs- rechtsprechung und Unternehmensteuer- reformgesetz 2008; StuB 16/2007, S.607-613 (mit RAin Andrea Verpoorten)
  • Neues von der Finanzverwaltung: Antrags- erfordernisse bei der verbindlichen Auskunft n. F. ; StuB (Steuern und Bilanzen) 10/2007 vom 25.05.2007, S.381-385 (mit RAin Andrea Verpoorten)
  • Steuerneutrale Beendigung der Betriebsaufspaltung; StuB (Steuern und Bilanzen) 6/2007, S. 205 ff. (mit WP/StB Andreas Stamm)

Vorträge (Bsp.):

Regelmäßige Vortrags/Referententätigkeit, u.a.:

  • Betriebsprüfung und Steuerfahndung bei Kapitalgesellschaften (2. GmbH-Geschäfts-führertag am 6. Mai 2009 in Köln, Maternus-Haus);
  • Die GmbH als Instrument der Vermögensverwaltung (3. GmbH-Geschäfts-führertag am 20. April 2010 in Köln, VIP-Lounge des Rhein-Engergy-Stadions);
  • Wertapier- und Immobilienanlage im Gewande einer Kapitalgesellschaft ( RC Wipperfürth/ Lindlar - Romerike Berge, am 20. August 2010, Schlosshotel Gimborn);
  • Kapitalerhalt und Renditeoptimierung unter steuerlichen Gesichtspunkten (Lead-Vortrag auf Kundenveranstaltung "Anlagestrategien" der Quirin-Bank, am 06. September 2010, Pullmann Hotel Cologne, Köln).

Rezeption (Auszüge)

Ausdrückliche Bezugnahmen auf RA Lichtinghagen finden sich mittlerweile in

  • vielen gängigen Standartkommentaren zum Steuerrecht, bspw. Erle/Sauter, Kommentar zum Körperschaftssteuergesetz, akt. Auflage (Einleitung, RNr. 1 und Einleitung, RNr. 75); Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung (zu § 42 AO oder § 89 AO); Tipke/Kruse, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung (zu § 42 AO); Herrmann/Heuer/Raupach, Kommentar zum Einkommensteuer-/ Körperschaftssteuerrecht, 2011 (zu § 3c EStG, Anm. 64); Frotscher, Kommentar zum Einkommensteuergesetz (§ 3c Rz. 46);.
  • auch ausländischen Fachpublikationen, wie bspw. den renommierten italienischen Quartalsschriften DIRITTO E PRATICA TRIBUTARIA INTERNAZIONALE (Recht und Praxis des internationalen Steuerrechts, VII – 1, April 2010)
  • der finanz- und höchstrichterlichen Recht- sprechung der Bundesrepublik Deutschland. Zuletzt führten das Bundessozialgericht (vom 19.02.2009, B 4 AS 10/08) und das Finanzgericht Münster (vom 23.03.2011, 7 K 2793/07 E) Arbeiten des Rechtsanwaltes in ihren Entscheidungsgründen.