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Bergische Sekundanz - Rechtsanwälte Lichtinghagen & Partner

Bergische Sekundanz - Rechtsanwälte Lichtinghagen & Partner


Workshops / Seminare


Die Experten unserer Kanzlei bieten in ihren jeweiligen Fachgebieten Vorträge, Seminare und - mittlerweile sogar vorranging erfragt - sog. Inhouse-Schulungen an, die allgemeine wirtschaftsrechtliche Fragestellung aus der individuellen Sicht des jeweiligen Unternehmens beleuchten. Die Darstellungen werden dabei betriebsspezifisch konkretisiert.

Die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen richtet sich nach Wunsch des Mandanten. Sie beginnt in der Tat schon bei 1 oder 2 Personen – wie es bspw. bei Geschäftsführungsintensiv-Schulungen zu punktuellen, kurzfristig auf die jeweilige Unternehmensagenda gerückten Problemstellungen der Fall ist – und reicht bis hin zu maximal 12 Teilnehmern. Erfahrungsgemäß sollte diese letztgenannte Gruppengröße nicht mehr überschritten werden, da ansonsten der interaktive Workshop-Charakter der Veranstaltung verloren geht.


Handel/Vertrieb:

001

Vorbereitung auf Lieferantenaudits / Industriestandartisierungs- /QM-Systeme

Implementierung und Überwachung nationaler, wie internationaler Industriestandartisierungs-/QM-Systeme, wie bspw. ISO 9001:2008, bzw. ISO/TS 16949:2009. Die Schulung bewährt sich insbesondere im zeitlichen Vorfeld von Lieferantenaudits und der Konsolidierung/Abstimmung unterschiedlicher Liefertiefen (Tier-1 bis Tier-3). Sie sensibilisiert die Mitarbeiterschaft für die Pflichten und Leistungen, die dem Unternehmen im Rahmen bedarfssynchroner Belieferung (just-in-time ebenso wie just-in-sequence supply) obliegen und die es zu erfüllen gibt; sie zeigt zugleich aber auch die Grenzen des Anspruchs des OEM oder des vorrangigen Tier. Auf die Gefahren von Leerlaufregeln und die Bedeutung rollierender Regressmöglichkeiten innerhalb der Liefer/Fertigungskette wird hingewiesen und praktische auf das Unternehmen zugeschnittene Vorgaben vermittelt. Der Workshop wird in Längen von 4 bis 16 Stunden angeboten, da die Anforderungen vom jeweiligen Marksegment und seinen Besonderheiten bestimmt sind. Die Schulung im besonders komplexen automotive-Bereich setzt so bspw. in der Regel mindestens 8 Stunden voraus, um die hohe normative Verdichtung veranschaulichen zu können.

4 / 8 / 16 Stunden


002

Vertriebs-/Handelsvertreterrecht – Vertragliche Anreiz- und Kontrollmöglichkeiten

Ziel des Workshops: Den Mitarbeiter vor Ort zu vermitteln, wie wichtig das Vertriebssystem – als Aushängeschild und direkte Schnittstelle zum Endkunden – ist. Verdeutlichung der Risiken eigenmächtig handelnder Vertreter. Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Instrumentarien (Anreiz- und Monitoringsysteme), die zu Gebote stehen. Verdeutlichung der Bedeutung von Ausgleichsanspruchs-, Wettbewerbs- und Karenzregeln und Verdeutlichung jeweils unternehmensfreundlicher Fassungen.

4 / 8 Stunden


003

Allgemeine Geschäftsbedingungen im Einkauf/Verkauf – unterschätzte Risiken und Chancen.

Ziel des Workshops: Grundsätzlich wird dargestellt, welche Risiken und Chancen betriebsspezifisch durch Nutzung von AGB oder aber durch Verwendung einer Individualabrede bestehen. Es wird der häufig anzutreffende Irrtum beseitigt, dass sich im kaufmännischen Verkehr kreuzende oder offen wechselseitig verwandte AGB eben gegenseitig ausschließen und das Bewusstsein dafür geweckt, dass in diesen Fällen vielmehr meist Kleinigkeiten entscheidenden Ausschlag und Präjudiz für Monate, meist Jahre später ausgetragene Rechtsstreitigkeiten geben. geben. Der Mitarbeiter soll in die Lage versetzt werden, eigenständig eine erste AGB-Inhaltskontrolle vorzunehmen. Ihm wird verdeutlicht, dass sich die qualifizierten Anforderungen beim Gebrauch von AGB zwischen Unternehmern nicht nur aus § 307 BGB (2. Ganz wesentlicher Irrtum), sondern über die „Benachteiligungsregel“ die §§ 308, 309 in der Regel entscheidende Indizwirkung erlangen. Die Bedeutung von Überraschungsklausel wird ebenso erläutert, wie das unternehmensstrategisch evtl. entscheidende Vorsprungswissen, nicht immer und um jeden Preis der „Verwender“ sein zu wollen/müssen.

4 / 8 / 16 Stunden


Gesellschaftsrecht:

004

Die KG und GmbH & Co. KG – die so bekannten, unbekannte Wesen

Ein Seminarthema, dessen Notwendigkeit die unmittelbare Beraterpraxis immer wieder erweist. Ziel des Workshops: In welchem Verhältnis die Kommanditgesellschaft und GmbH stehen. Wer wann welchen Zustimmungsvorbehalt. Wo AN anzustellen, Prokuristen und Geschäftsführern zu installieren sind. Welchen Konten, wie zu führen und zu belasten sind. Welche Rechte der Gesellschafter, der Geschäftsführer – und der Gesellschafter-Geschäftsführer – jeweils haben, bzw. nicht haben. Wie Dritt-Anstellungsverhältnisse zu gestalten sind. Soweit darüber hinaus auch grundsätzliche Alternativkonstruktionen, wie die Einheits-GmbH-und-Co. KG oder die Publikums-KG dargestellt werden sollen (in der Regel bei Workshops der Geschäftsführung und/oder des Gesellschafterkreises), ist die 16 Stunden-Fassung der Schulung deutlich zu empfehlen.

4 / 8 / 16 Stunden


005

Handlungs- und Zeichnungsberechtigungen im eigenen und fremden Unternehmen

Die Freizeichnung der QSV durch den fremden Frachtführer gehört zu den klassischen Fehlern, die den Mitarbeitern regelmäßig in im Alltagsgeschäftes unterlaufen. Umfangreiche Mängelrüge-, Minderungs-, Schadenersatzansprüche scheitern, weil kein Bewusstsein bestand, wer im konkreten Fall für das eigene und wer für das fremde Unternehmen verbindlich handeln und Erklärungen abgeben durfte. Das Seminar versetzt die Mitarbeiter in die Lage, orientiert an den besonderen Geschäftssituationen des jeweiligen Unternehmens selbst zu wissen, wer in welche Art (Formerfordernisse) zu welchen Erklärungen befugt ist. Es verdeutlich die Chancen bzw. Risiken von unbedachten Duldungs- und Anscheinsvollmachten und eruiert am Beispiel des konkreten Unternehmens Handlungsbedarf. Die 16-Stunden-Schulung schließt zumeist mit der gemeinsamen Erarbeitung eines betriebsspezifischen Zuständigkeitskataloges.

4 / 8 / 16 Stunden


006

Gesellschaftsrechtsformen und handelnde Organe

Die 16-Stunden (also der Regel Wochenend-Version) von 004 (ergänzt um sonstige Rechtsformen) und 005 (ohne Zuständigkeitskatalog), abgerundet um sonstige Gesellschaftsformen. Das Seminar bereitet die Mitarbeiter umfänglich auf die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Rechtsformen des In- und einschlägigen Auslandes vor. Besondere Bedeutung erfahren EWiV, Ltd. und die Kapitalgesellschaftsformen der wichtigsten Handelspartner. Schäden aus übersehenen Form-/Zuständigkeits-/Fristerfordernisse bei der Abgabe/Entgegennahme von Erklärungen sollten danach der Vergangenheit angehören. Das Seminar ist selbstverständlich – auch hier mit spezifischer Ausrichtung – für Gründer/Start-Ups zu empfehlen, um einen Überblick zu gewinnen, der bereits – Workshop – die Belange/Anforderungen der künftigen Gesellschafter berücksichtigt. Die Schulung legt schließlich auch die Grundlagen für Umstrukturierungs/Umwandlungsüberlegungen bei bestehenden Unternehmen. Im letzterem Fall finden regelmäßig auch Konzern- und Holdingsstrukturen Aufnahme in den Workshop.

16 Stunden


Steuerrecht:

007

Betriebsprüfung – Der lange Weg

Ziel des Workshops: Verdeutlichung und Sensibilisierung für den typischen Verlauf einer (angekündigten) BP.

Aufgrund aktueller Entwicklungen findet dieses Seminarprogramm eine Neuausrichtung im II. Quartal 2016

4 / 8 Stunden


008

Wenn die Steuerfahndung nicht zweimal klingelt

Ziel des Workshops: Die Mitarbeiter sollen in die Lage versetzt werden, bspw. im Falle eines überraschenden Besuches der Steuerfahndung ruhig und angemessen zu reagieren und nicht wie das sprichwörtliche „Kaninchen vor der Schlange“ in vermeidbare, nachträglich nur noch schwer korrigierbare Fehler zu verfallen. Pflichten und Rechte (!) werden nachhaltig erläutert und – an möglichst betriebsspezifischen Fallbeispielen – buchstäblich mit den zuständigen Leistungsorganen/mitarbeitern „durchgespielt“.

Aufgrund aktueller Entwicklungen findet dieses Seminarprogramm eine Neuausrichtung im II. Quartal 2016

4 / 8 Stunden


009

Ordnungsgemäßes Verhalten gegenüber der Finanzaufsicht

Das Gesamtpaket - Kombination von 007 und 008 - das angemessene Reaktionen fördern und schädliche „Überreaktionen“ vermeiden helfen soll - am Beispiels Ihres Unternehmens.

Aufgrund aktueller Entwicklungen findet dieses Seminarprogramm eine Neuausrichtung im II. Quartal 2016

8 / 16 Stunden